Bindung und Beziehung

eine Geschichte von Boden, Nährstoffen und psychosozialem Wachstum

Bindung und Beziehung sind nicht einfach nur unsere Werkzeuge in der sozialen Arbeit, man könnte fast sagen, sie sind eigentlich DIE WERKSTATT, aus der heraus wir dank vielfältiger Ansätze und Methoden mit unseren KlientInnen arbeiten. Wenn hier Sicherheit und Vertrauen gegeben ist, dann ist der Weg offen für einen echten und entwicklungsfördernden Dialog zwischen den ProfessionistInnen und ihren ihnen anvertrauten Klient:innen.

Inhalte

  • Wo es beginnt: Schwangerschaft und Geburt als Dialog zwischen Mutter / Eltern und Kind
  • Bindung und Beziehung: ihre Entstehung und ihre Rolle im menschlichen Verhalten
  • die Bedeutung von Berührung und Trost in der Stress- und Emotionsregulation
  • die vier Bindungstypen im grafischen Erklärungsmodell sowie in ihrer Körpersprache und ihren sozialen Verhaltensmustern
  • Bindungsmuster als Grundlage (chronischer) Stressverarbeitungs- und Konfliktmuster
  • Fallbeispiele: Verknüpfen von Theorie und Praxis
  • Selbstreflexion: Welche Bindungsmuster erkennen wir an uns selbst und wie erleben wir sie in unserer pädagogisch-psychologischen Arbeit?

Ziele

  • Ziel des Seminares ist es mit den Teilnehmer:innen auf die grundlegende Basis unserer sozialen Arbeit zu blicken, auf Bindung und Beziehung als "Boden", den wir viel bewußter und fokussierter so erarbeiten und pflegen, dass darauf wertvolle begleitete Entwicklungsprozesse wachsen und gedeihen können.

Zielgruppe

alle Menschen die in welcher Form auch immer in der sozialen Arbeit tätig sind

Arbeitsweise

Das Seminar soll ein Bindeglied sein zwischen der Entwicklungspsychologie und der realen Arbeit der Teilnehmer:innen im sozialen Feld. Es werden weniger wissenschaftliche Modelle oä. vermittelt als vielmehr vor allem ein Grundgefühl zu diesen Themen wie auch ein Menschenbild, das die Klient:innen und die Professionist:innen in ein sinnvolles und gedeihliches Miteinander verwebt.

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