Autonomieförderung bei Menschen mit komplexer Behinderung

Die große Herausforderung in der Begleitungsarbeit: Es geht um den Willen der Person, um ihre Vorstellungen vom Leben und ihren Einsatz für die Umsetzung dieser Ideen. Schön und gut. Aber! Geht das auch mit Menschen mit komplexer Behinderung? Ist da überhaupt eine Vorstellung von "meinem Leben" und von "Zukunft?" Und wenn ja: Wie finden wir das heraus? Oder noch eleganter: Wie unterstützen wir Menschen mit schweren oder komplexen Behinderungen dabei, das selbst raus zu finden?

Autonomie Förderung ist als alleinstehender Begriff kaum lösbar. Ist doch Autonomie meist eingebettet in das Machen von vielfältigen Erfahrungen und gekoppelt an Wahlmöglichkeiten, Selbstbestimmung, Reflexion der eigenen Erfahrungen und noch mehr solcher abstrakten Begriffe, die es anfänglich nur noch „schwerer“ und "unbegreifbarer" machen.

Wir schauen gemeinsam auf ein wenig Theorie, wobei das Arbeiten mit unterschiedlichsten Methoden im Vordergrund stehen wird! Fallbeispiele und ihre Fragen sind willkommen!

Inhalte

  • Hilfreiche Methoden und Ansätze, die der Mensch wirklich im Mittelpunkt stellen
  • Methoden die sicherstellen, dass Menschen ohne Lautsprache nicht manipuliert und einseitig interpretiert werden
  • Unterstützte Entscheidungsfindung
  • Auseinandersetzung mit dem Begriff Lebensqualität bei Menschen mit einer schweren oder komplexen Behinderung
  • "Ermöglichen" als Form der Begleitung kennen lernen

Ziele

  • Personen, die an der Fortbildung teilnehmen:
  • verstehen wie man stellvertretende Entscheidungen möglichst objektiv treffen kann
  • können kreative Sichtweisen in der tagtägliche Begleitungspraxis einbringen
  • haben mehr Klarheit über ihre eigene Haltung in diesem Thema

Zielgruppe

Mitarbeiter:innen und Führungskräfte, die Menschen (mit Behinderung) begleiten

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