Polyvagaltheorie in der Praxis

Termin

24.03.2027

Unterrichtseinheiten: 8

Veranstaltungsort

Akademie de La Tour - Haus Philippus
Martin-Luther-Straße 13
9560 Feldkirchen

Anmeldeschluss

08. März 2027

„Wenn wir die Welt verbessern wollen, beginnen wir damit, dass sich die Menschen sicherer fühlen können.“ Steven Porges

Die Neurowissenschaft der Sicherheit betrifft uns alle.  Grundlegend aus der Perspektive der Polyvagal-Theorie ist Sicherheit als Basis auf den drei Ebenen des inneren Wahrnehmens (Interozeption), des Wahrnehmens im Außen (Exterozeption) und auf der zwischenmenschlichen Ebene des Miteinanders.

Der Umgang mit Klient:innen, aber auch mit sich selbst, aus einer polyvagal informierten Sicht ermöglicht ein Verständnis für die Wirkmechanismen des autonomen Nervensystems in Bezug auf die zugrundeliegende Symptomatik. Körper und Geist kommunizieren ununterbrochen miteinander, immer mit dem Ziel der Homöostase, der Herstellung des inneren Gleichgewichts des Körpers von Spannung und Entspannung.

Die Polyvagal-Theorie ermutigt zu einem Perspektivwechsel von der Bewertung des Verhaltens zur Unterstützung des zugrunde liegenden dysregulierten Nervensystems. Sie erklärt zudem die Mechanismen, die zur Beruhigung notwendig sind. 

Ziele

  • Zielsetzung der Weiterbildung ist es ein grundlegendes Verständnis für die Polyvagal-Theorie zu erlangen, sodass diese hilfreich im beruflichen Alltag und in der Praxis mit Klient:innen / Patient:innen angewandt werden kann. 
  • Mit Hilfe von kleinen Übungen kann die Polyvagal-Theorie einfach und praktisch am eigenen Körper verstanden werden. Dieses Basiswissen ermöglicht einen sicheren und offenen zwischenmenschlichen Kontakt auch mit fordernden Klient:innen / Patient:innen. 

Zielgruppe

Fachpersonal aus dem Gesundheits- und Sozialbereich

Seminarzeiten

Tag 1
09:00 - 17:00 Uhr

Ihr:e Referent:in

Mag. Margit Rausch
Ganzheitlicher und traumasensibler Coach, Somatic Experiencing Practitioner
Fortbildungskatalog 2026
Das aktuelle Kursbuch