Was braucht’s? Die Bedeutung von Hoffnung, Humor und Provokation in Beratung und Therapie

Termin

11.03.2027

Unterrichtseinheiten: 8

Veranstaltungsort

Akademie de La Tour - Haus Philippus
Martin-Luther-Straße 13
9560 Feldkirchen

Anmeldeschluss

23. Februar 2027

Diese Fortbildung ist im Sinne der vom Ministerium geforderten Fort- und Weiterbildung von Klinischen und Gesundheitspsycholog:innen laut Psychologengesetz 2014 Abschnitt 4 § 33 (1) und von Psychotherapeut:innen laut Psychotherapeutengesetz § 12 leg.cit! anrechenbar.

Die moderne Psychotherapieforschung bestätigt die Bedeutung von Hoffnung, positiver Veränderungserwartung und Placebo in der therapeutischen Arbeit. Neben der therapeutischen Beziehung, außertherapeutischen Lebensfaktoren und spezifischen Methoden sind sie maßgeblich für den Erfolg einer Therapie verantwortlich. Welche Rolle aber spielen Erwartungen und Hoffnung tatsächlich in Beratung und Therapie? Wie kann es gelingen bereits im ersten Gespräch Hoffnung auf Veränderung zu erzeugen? In welcher Phase der Veränderung lässt sich diese Hoffnung am ehesten nutzen? Was tun, wenn die Hoffnung schwindet? Und wie können wir die verbindenden Elemente von Humor und Provokation in der Arbeit mit KlientInnen als Potential nutzen und als (indirekte) Suggestion für Stärke, Hoffnung und Zuversicht erfahrbar zu machen?

Therapeutisch entwickelter Humor versteht sich als empathische Zumutung und als eine ressourcenorientierte Herausforderung und kann vor dem Hintergrund einer vertrauensvollen Beziehung eine wirksame Möglichkeit sein, in kurzer Zeit Zugang zu neuen Perspektiven zu finden, sowie Veränderungen anzubahnen.

Ziele

  • Im Workshop werden anhand von Videobeispielen, Demonstrationen, theoretischen Inputs und Übungen Strategien und Interventionen zu den essenziellen Therapiefaktoren Hoffnung und Humor vorgestellt – mit dem Ziel bestehende Muster, Bewertungen und problematische Einstellungen und selbsthypnotische Induktionen zu unterbrechen und anschliessende „Lösungen“ optimal vorzubereiten.
  • Außerdem sollen Voraussetzungen, notwendige Bedingungen, Anwendungsmöglichkeiten aber auch Grenzen des Humors durch Fallbeispiele, Demonstrationen und Übungen reflektiert werden. 

Zielgruppe

Klinische- und Gesundheitspsycholog:innen, Psycholog:innen, Psychotherapeut:innen,  Ärzt:innen und Interessierte aus dem psychosozialen Bereich

Arbeitsweise

Videobeispiele, Demonstrationen, Inputs, Übungen

Seminarzeiten

Tag 1
09:00 - 17:00 Uhr

Ihr:e Referent:in

Mag. Stefan Geyerhofer
Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeut und Lehrsupervisor
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