Mensch: ENDlich.
27.01.2027
Unterrichtseinheiten: 8
Akademie de La Tour - Haus Philippus
Martin-Luther-Straße 13
9560 Feldkirchen
11. Januar 2027
Der Tod ist ein eigenartiger Gesprächspartner. Er verrät uns nichts. Dafür verraten unsere Vorstellungen viel über uns: was wir nach dem Tod erwarten, was bleiben soll – und wie sehr wir uns ein Leben wünschen, das sicher, verständlich, kontrollierbar und möglichst wenig vergänglich ist. Wer beruflich nah mit Menschen arbeitet, bringt in schwierige Situationen immer auch den eigenen Umgang mit Angst, Unsicherheit, Nichtwissen und Kontrollverlust mit. Wie wir selbst damit zurechtkommen, beeinflusst auch, wie wir anderen Menschen begegnen, wenn deren Sicherheiten ins Wanken geraten. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die eigenen Vorstellungen und Reaktionen.
Der Seminartag kann
• entlasten, wenn gutes Arbeiten nicht automatisch bedeutet, für alles eine Antwort oder Lösung haben zu müssen.
• mehr Freiheit im Kontakt mit Menschen ermöglichen, deren Situation sich gerade nicht „in Ordnung bringen“ lässt.
• eine professionelle Kultur im Haus stärken, die auch dort tragfähig bleibt, wo Sicherheit und Kontrolle fehlen.
An diesem Tag nehmen wir den Tod zum Ausgangspunkt und schauen, was sichtbar wird, wenn wir ihn als Vergrößerungsglas für unsere Art zu leben und zu arbeiten betrachten. Kurze Impulse, gemeinsame Überlegungen, Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag und die Lust, manches einmal aus einer ganz anderen Richtung anzusehen, geben diesem Tag seine Form. Vielleicht sieht danach manches im Leben und in unserer Arbeit plötzlich ein wenig anders aus, obwohl sich an den Dingen selbst gar nichts verändert hat.
Zielgruppe
Personen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, Alle am Thema Interessierten
Seminarzeiten
Ihr:e Referent:in
Martin-Luther-Straße 13
9560 Feldkirchen