Zwänge und Tics

bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung

Mitarbeiter:innen in allen Diensten der Behindertenhilfe sehen sich in ihrem Arbeitsalltag häufig mit zwanghaften Verhaltensweisen von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung konfrontiert. Ein Verständnis der Verhaltensweisen als psychische Erkrankungen kann dabei helfen, besser in Beziehung zu bleiben, Ohnmachtsgefühle auszuhalten und Veränderungen anzustoßen.

In dem zweitägigen Seminar werden verschiedene Erklärungsansätze zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Zwangserkrankungen, Stereotypen Verhaltensweisen und Ticstörungen dargestellt. Zum Praxistransfer besteht Gelegenheit, konkrete Fallbeispiele vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

Inhalte

  • Zwangsstörungen: Symptome und Diagnostik
  • Stereotype Verhaltensweisen und Ticstörungen
  • Verhaltenstherapeutische Ansätze
  • Tiefenpsychologische Ansätze
  • Fallbesprechungen/Praxistransfer

Ziele

  • Vermitteln von Basiswissen zu Zwangserkrankungen, stereotypen Verhaltensweisen und Ticstörungen
  • Transfer in die pädagogische Praxis durch Fallbesprechungen
  • Mitarbeiter:innen befähigen, Widerstände besser auszuhalten, auch in Krisen in Beziehung zu bleiben
  • Mitarbeiter:innen darin bestärken, die Grenzen des pädagogischen Systems wahrzunehmen und bei Überforderung externe Hilfen einzufordern

Zielgruppe

Mitarbeiter:innen in allen Diensten der Behindertenhilfe

Arbeitsweise

Impulsreferate, Videos, Fallbesprechungen, Kollegiale Beratung und Diskussion im Plenum

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