VORTRAG: Sexualität und Palliative Care

bei onkologischen Patienten*innen

Das Thema Sexualität ist bei den meisten (onkologischen) Patienten*innen von großer Bedeutung, bedeutend für die Betroffenen, Angehörigen und das Behandlungsteam. Nach Mitteilung der Diagnose Krebs erleiden die Betroffenen erst einen Schock, viele fallen in ein tiefes Loch, sind handlungsunfähig und /oder erleben eine existentielle Krise. Nicht nur das Essen, Trinken, Schlafen verändert sich, auch die Sexualität. Welchen Einfluss hat die Krankheit auf die körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse. Erlebnisse, das Erleben und Empfinden von Partnerschaft, Sexualität und Nähe haben auf die gesamte Lebensqualität der Betroffenen einen maßgeblichen Einfluss.

Im Rahmen eines Projektes auf einer onkologischen Station war das Betreuungsteam (Arzt, Pflege, Psychoonkologin) aktiv in der alltäglichen Begleitung und Betreuung von Menschen, die an Krebs erkrankten mutig und mit großem Interesse bei der Arbeit. Auch wenn die Gespräche meist schambehaftet verliefen, durfte das Betreuungsteam einen kleinen Teil zu einer gesunden und gelingenden Lebensqualität beitragen.

Inhalte

  • Heranführen ans Thema
  • Körperbild = Selbstbild
  • Bio-psycho-soziales Modell
  • Palliative Care und Sexualität
  • Sexualität aus Sicht der Medizin
  • Sexualität aus Sicht der Pflege
  • Sexualität aus Sicht der Psychologie/Soziales

Zielgruppe

Interessierte, Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen

Arbeitsweise

Vortrag und anschließende Diskussion

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