Unangepasste Verhaltensweisen bei Demenzerkrankung

Alte Menschen anders sehen

Herausfordernde Verhaltensweisen sind Handlungen, die das Wohlbefinden der Person, die sie aufweist beeinträchtigen oder dem Umfeld, in dem sie stattfinden Schwierigkeiten bereiten. Sie können verschiedene Ursachen haben, wobei die mit Demenz einhergehende neurologische Beeinträchtigung nur ein Faktor ist. Die Biopsychosoziale Sichtweise betrachtet neben den medizinischen auch die psychologischen und sozialen Aspekte.

Inhalte

  • Methoden zur Behandlung: Psychoedukation, Verhaltensanalyse, Aktivierungsprogramme, Biografie-Arbeit und Validation
  • Angehörigenarbeit: Einbeziehung von Angehörigen, Unterstützungsarbeit und Betreuungsgruppen
  • Angehörigenabende, Gesprächskreise

Ziele

  • Die Teilnehmer*innen sollen lernen mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, besser zu interagieren und zu kommunizieren. Mögliche Gründe, Auslöser und entsprechendes Assessments zur Erfassung des „herausfordernden Verhaltens“ werden vorgestellt. Verhalten, die herausfordern, sind oft normale Coping-Strategien, die auch gesunde Menschen einsetzen um mit schwierigen Lebensumständen zu Recht zu kommen. An Hand von Beispielen aus der Praxis werden einzelne Schritte zur Behandlung problematischer Verhaltensweisen besprochen, ein Leitfaden zum Umgang mit herausforderndem Verhalten wird gemeinsam erarbeitet.

Zielgruppe

Personen aus dem Gesundheits- Krankenpflege- und Sozialbereich, Fachkräfte aus der Betreuung alter Menschen, alle am Thema Interessierten

Arbeitsweise

Vortrag, Kleingruppenarbeit, praktische Fallbesprechungen, Kurzfilm, Diskussion

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