Trans:Gender - Trans:Identitäten

Kinder und Jugendliche im "falschen" Geschlecht - Beratung und Begleitung transident empfindender Kinder und Jugendliche, ihrer Familien und relevanten Umfelder.

Trans*Gender, Trans*Identitäten, Trans*Frau/Trans*Mann, Gender*Fluid, non binary gender, Gender*Dysphorie, Gender*Inkongruenz, Inter* Geschlechtlichkeiten… Alle diese Begriffe bezeichnen Personen, die in unterschiedlicher Weise nicht den gängigen Vorstellungen von Geschlecht und/oder Geschlechtsidentität folgen können bzw. folgen wollen.

Wir erleben heute eine Vielfalt von Geschlechtsentwicklungen und -identäten. Wichtig ist dabei, zwischen Geschlechtsnonkonformitäten und Geschlechtsdysphorien zu unterschieden.

Wie können Fachpersonen aus Psychotherapie, Klinische Psychologie, Medizin, Sozialarbeit, Pädagogik sowie Eltern und Bezugspersonen adäquat mit Kindern und Jugendlichen, die sich gendernonkonform verhalten bzw. genderdysphorisch empfinden, umgehen? Was braucht es an Einsichten und Unterstützungen in Familien, betreutem Wohnen, Kindergärten, Schulen und Freizeitinstitutionen? Welchen Stellenwert hat dabei eine geschlechtssensible Pädagogik? Wann ist eine pubertätsunterdrückende Behandlung angezeigt? Welche Auswirkungen hat sie für die physische, psychische und sexuelle Entwicklung des Kindes?


Inhalte

  • Geschichte der Trans:Identitäten
  • Der Weg der Entpathologisierung
  • Begriffsdefinitionen
  • Standards of Care in der Behandlung/Begleitung
  • Diagnostik
  • Möglichkeiten und Grenzen medizinischer Behandlungen
  • Genderdysphorisch empfindende Kinder/Jugendliche

Ziele

  • Beim Seminar geht es um eine Sensibilisierung für die Vielfalt von Geschlechtsidentitäten sowie um die lebensspezifischen Themen von gendernonkonform bzw. genderdysphorisch empfindenden Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen. Es geht um eine menschenrechtskonforme und diskriminierungsarme Begleitung von trans* und inter* Personen, die eine große Bereitschaft zur Reflexion hinsichtlich hetero-/homo-/cisnormativen Prägungen und Vorannahmen fordert. Des Weiteren geht es um eine Betrachtungsweise von Geschlecht, welche über ein Konstrukt von Zweigeschlechtlichkeit hinausweist.

Zielgruppe

Pädagoginnen/Pädagogen, Psychotherapeutinnen/-therapeuten, Psychologinnen/Psychologen, Ärztinnen/Ärzte, Studierende

Arbeitsweise

Vorträge - Kleingruppenarbeiten - Fragestellungen der Teilnehmer:innen - Diskussionen - Fallvignetten...

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