Systemische Reihe

Gesprächsführung, kompetenter Umgang mit Krisen und systemische Elternarbeit

Systemisches Denken:
Steht nicht im Widerspruch zu Empathie und Einfühlungsvermögen dem Einzelnen gegenüber, es ermöglicht eher den Blick aufs große Ganze. Den Menschen hinter dem Problem oder der Diagnose zu sehen, wie er eingebunden in sein soziales System und in die Gesellschaft handelt bzw. handeln muss und wie er Probleme bestmöglich lösen kann, steht im Fokus dieser Haltung. Diese Fortbildungsreihe kann auch die Kompetenzen von Kolleginnen/Kollegen anderer psychotherapeutischer Schulen erweitern. 


28. April 2022

Systemische Reihe: Gesprächsführung
Gelungene Kommunikation durch systemisches Fragen

In allen Lebensbereichen, vor allem im professionellen (Beratungs-)Kontext ist ein erfolgreicher Kommunikationsstil von Vorteil. Geschickt eingesetzte systemische Fragen und Techniken bringen Gespräche in Gang, vermitteln dem Gegenüber Interesse, geben Vertrauen und regen zum Denken an. In diesem Seminar werden in einem abwechslungsreichen Seminardesign mittels Einzel- und Gruppenübungen, kurzen Theorieimputs und Diskussionen Fragetechniken und -arten vermittelt und ihr Einsatz geübt. Die Teilnehmer:innen wissen am Ende des Tages, welche Fragen in welcher Phase des (Beratungs-)Gesprächs am sinnvollsten eingesetzt werden.


25. Mai 2022

Systemische Reihe: Kompetenter Umgang mit Krisen
Ein systemisch - lösungsungorentierter Ansatz im Umgang mit Dauerkrisen

Zwar möge die akute Belastung von außen vorbei sein, aber wie geht es den Menschen selbst? Wie kann ich als Betreuer:in, Pädagogin/Pädagoge, Psychotherapeutin/Psychotherapeut oder Angehörige/Angehöriger effizient helfen, die Ressourcen und Potenziale der Menschen, die die Krise offensichtlich nicht so leicht von sich aus überwinden können, wieder zu aktivieren?

Welche Einstellungen, Methoden und Techniken kann ich anwenden oder brauche ich, damit ich Hoffnung geben und hilfreich Menschen aus der Krise und hin zu einem angstfreien und aktiveren Leben führen kann? Sozial(pädagogisch)e Arbeit ist geprägt von Krisen in verschiedenen Ausformungen und ist dadurch aus unserer Arbeit nicht wegzudenken.

Dieses Seminar soll Kolleginnen/Kollegen aus verschiedenen sozialen Berufen den Umgang mit krisenhaften Situationen erleichtern, professioneller und distanzierter gestaltbar machen und eventuell auch die Chance, die diese innehaben können, erkennen lernen.

 

27./28. Juni 2022

Systemische Reihe: Systemische Elternarbeit
Systemische Arbeit mit Eltern im Spannungsfeld von Institution und Umfeld des fremduntergebrachten Kindes oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Ein wichtiger Teil der Arbeit mit Menschen, die institutionell betreut werden, ist die Arbeit mit dem relevanten Umfeld der Kinder, Menschen mit Behinderungen und alten Menschen. Zumeist ist sie entscheidend, ob der Aufenthalt erfolgreich und heilsam erlebt wird.

In diesem Seminar werden Fragen wie: 

  •     Was mache ich, wenn die Eltern nicht mitmachen?
  •     Was mache ich, wenn Betreuerinnen/Betreuer und Eltern andere Sichtweisen haben?
  •     Wie kann ich Eltern besser verstehen?
  •     Wie kann ich Eltern unterstützen, ihre Kinder oder Anvertraute loszulassen, ohne in Konkurrenz zu kommen?
  •     Wie rede ich am besten mit Eltern und Angehörigen? behandelt.

Inhalte

  • Professionelle Gesprächsführung
  • Systemische Fragetechniken
  • Refaiming und Skalieren
  • systemische Sichtweisen auf Krisen
  • der systemische Umgang mit Krisen und Suizidalität
  • ressourcenorientierte systemische Techniken
  • systemische Haltungen und Einstellungen
  • Familiendynamiken
  • Allparteilichkeit
  • systemischer Umgang mit Widerstand

Zielgruppe

Sozialarbeiter:innen, Sozialpädagoginnen/-pädagogen, im Sozialbereich tätige Personen, Psychologinnen/Psychologen, Psychotherapeutinnen/-therapeuten

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