Menschen ohne Lautsprache verstehen

"Der sagt doch nichts!", Oder sagt er doch etwas, aber eben ganz anders?

Sprache ist eigentlich nichts anderes als vereinbarte Signale zu verwenden, um sich gegenseitig verstehen zu können.

Im Seminar werden wir gemeinsam folgende Fragen erkunden:

  • Wenn keine „klare“ sprachliche Kommunikation möglich ist, welche Signale kann man noch deuten?
  • Und wie gelingt das ohne Manipulation?
  • Können wir objektiv interpretieren?
  • Wie können wir als Team sicherer werden in der Begleitung von Menschen, die sich nur wenig äußern, und trotzdem Werte wie Empowerment nicht ganz aus den Augen verlieren?
  • Wie nutzen wir alle Ressourcen, um stellvertretend zu überlegen, was Menschen uns mitteilen wollen und können, auch wenn die Signale noch so minimal sind?

In dieser Fortbildung stehen die Haltung und die gemeinsame Wahrnehmung im Mittelpunkt.

Inhalte

  • Was bedeutet es, nicht lautsprachlich kommunizieren zu können?
  • Welche Ressourcen braucht es, um zu verstehen?
  • Spannungsfeld Selbstbestimmung-Fremdbestimmung
  • Kommunikationskarte
  • Beispiel aus der Praxis

Ziele

  • Wie gemeinsames Verstehen gelingen kann
  • Wie ein systematisches Vorgehen angewendet werden kann
  • Werden verschiedenste Ressourcen genutzt, um verbindlich und einheitlich zu reagieren
  • Ist klar, dass man nicht nicht kommunizieren kann

Zielgruppe

Mitarbeiter:innen aus dem Bereich Menschen mit Behinderung

Arbeitsweise

Impulse in der Großgruppe, Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, Fragen aus der Praxis

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