Manchmal wird es schwierig

Tabuthema Gewalt in der Pflege

Das Pflegende von Gewalt bedroht werden, wird erst allmählich wahrgenommen und benannt. Verbale Angriffe, aber auch massive Gewalt von Bewohnern*innen/ Patienten*innen und Angehörigen an Pflegekräften, scheint das Pflegepersonal beruflich stark zu begleiten. Aber auch Mitarbeiter*innen untereinander betreiben oft Mobbing an ihren Kolleg*innen. Gewalt entsteht ebenso wie durch strukturelle Rahmenbedingungen einer Institution, oder wo es nur noch um das "Funktionieren" geht. Das wiederum verstärkt aber auch das Problem der Gewalt von Pflegekräften an den zu Pflegenden. Das kann durch Aggressions-Äußerungen von Pflegenden gegen "Schwierige" sein. Oder durch Entwertung Demenzkranker als versteckte Gewalt geschehen.

Inhalte

  • Was ist Aggression? Was ist Gewalt?
  • Ursachen für Gewalthandlungen in der Pflege
  • Sich selbst wahrnehmen lernen - Wie würde ich mir den Umgang mit MIR wünschen, wenn ich Patient*in wäre?
  • Deeskalation in der Pflege: Wie verhindere oder schwäche ich Gewalt ab?
  • Deeskalationsstrategien, Kommunikation, Vorbeugungsmaßnahmen

Ziele

  • "Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht." (Marie von Ebner- Eschenbach) - Es geht darum das Tabu der Gewalt in der Pflege anzusprechen, Hintergründe aufzuzeigen, und alternatives Handeln und andere Konfliktlösungen aufzuzeigen, um Gewalt abzurüsten und unnötiges Leid zu verhindern.

Zielgruppe

Pflegekräfte, Verantwortliche in der Pflege, pflegende Angehörige und am Thema Interessierte.

Arbeitsweise

Vortrag, praktische Beispiele und Übungen

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