Körper-Interventionen

Integrative Konzepte der Körperarbeit in Beratung und Therapie

Das Thema „Embodiment“ ist derzeit im psychosozialen/ therapeutischen Bereich sehr populär und findet zunehmend Anerkennung im Kreise der bio-psycho-sozialen Gesundheitsverfahren. Körperorientierte Methoden helfen dabei, dysfunktionale Muster im emotionalen Erleben und Verhalten („Körpergedächtnis“) aufzuspüren und durch neue, heilsame Erfahrungen zu transformieren. Es ergeben sich zahlreiche Anwendungsfelder: Traumatherapie (Stabilisierung), Selbstmanagement, Skills-Training, Ressourcenarbeit, ganzheitliche Gesundheitsförderung, aber auch in der Pädagogik und im Auftrittscoaching (Schauspieler, Musiker), etc. Ich selbst verwende die Körper-Interventionen häufig bei der Durchführung von Aufstellungen (Verkörperungsarbeit) und natürlich in der Paar- und Sexualtherapie.

Inhalte

  • Arbeit mit Körpersymptomen (z. B. Psychosomatik, Schmerzsyndrome, Körperagieren bei Persönlichkeitsstörungen, etc.)
  • Kennenlernen von prozessorientierten Tools z.B. PEP-Klopftechnik (nach M. Bohne), oder Brainspotting (nach D. Grand)
  • Spezialthema: Körper-Interventionen bei Menschen mit Traumafolgen und Dissoziation.
  • Techniken aus der fernöstlichen Psychologie ( Meridianarbeit, Qi-Gong, Do-IN)
  • Erprobung und Anwendung von heilsamer Trance, Meditationen und Körperreisen
  • Energieübungen zur Selbstfürsorge in helfenden Berufen (Qi-Gong, Shiatsu, u.a.)
  • Umgang mit intensiven Emotionen (z.B. Aggressionen, Wut, Ängste)

Ziele

  • Ziel des Seminars ist, Signale des Körpers (Symptome) als Sprachrohr der Seele zu verstehen und für den therapeutischen Prozess nutzbar zu machen. Heilsame Erfahrungen sollen schließlich zu mehr Präsenz und Bewusstheit im Alltag beitragen, bei Menschen mit Krankheitssymptomen (aus allen Altersgruppen) wird dieser Prozess auch zu mehr Lebensqualität und Gesundheit führen. Das Seminar soll auch Gelegenheit bieten, den eigenen Umgang mit den Themen Körperlichkeit und Sinneswahrnehmung zu reflektieren (Selbsterfahrung).

Zielgruppe

ÄrztInnen, TherapeutInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, BeraterInnen, SozialarbeiterInnen, etc.

Arbeitsweise

Die Vermittlung der Inhalte erfolgt über Demonstrationen, Vortrag und Diskussionen, in Kleingruppen können einzelne Techniken bereits praktisch erprobt werden. Selbsterfahrung.

Diese Fortbildung ist im Sinne der vom Ministerium geforderten Fort- und Weiterbildung von Klinischen und GesundheitspsychologInnen laut Psychologengesetz 2014 Abschnitt 4 § 33 (1) und von PsychotherapeutInnen laut Psychotherapeutengesetz § 12 leg.cit! anrechenbar.

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