Jugendamt? - Nein, danke!?

Und doch: dem Kind DIE Chance nicht verwehren

Trotz der gesetzlichen Mitteilungspflicht gemäß § 37 des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes 2013 haben viele Pädagoginnen und Pädagogen Berührungsängste, diese tatsächlich auch wahrzunehmen.

Fragen wie: Ist das überhaupt eine Kindeswohlgefährdung? Soll ich mich einmischen? Was löse ich damit aus? Was passiert, wenn ich eine Meldung mache? Kommt das Kind von seiner Familie weg? etc. tauchen auf, wenn es sich um eine mögliche Kindeswohlgefährdung handelt. Eine Nicht-Meldung kann aber im schlimmsten Fall auch bedeuten, dass dem Kind und seinem Umfeld definitiv DIE Chance auf konstruktive Veränderungen und gute Entwicklungen verwehrt bleibt.

Dieses hochsensible und herausfordernde Kinderschutz-Thema verlangt zum einen eine Selbstreflexion bezüglich seiner eigenen Haltung und möglichen Vorbehalte. Zum anderen bedarf es eines Handlungsleitfadens und Werkzeugen, um überzeugt der Mitteilungspflicht nachzukommen und "zum Wohle des Kindes" agieren zu können.

Inhalte

  • Vorstellung des Denkens und Handelns der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (Mitteilungspflicht, Gesetz, Formular, Procedere, Maßnahmen)
  • Klärung von vermeintlichen Gefährdungen und Beginn der Mitteilungspflicht
  • Reflexion der eigenen (professionellen) Haltung
  • Kreieren eines Handlungsleitfadens anhand von Werkzeugen

Ziele

  • Durch konstruktive Auseinandersetzung, durch Abbau von Berührungsängsten und Vorbehalten und aufgrund von Anwendung praktikabler Methoden und Werkzeugen selbstsicher, überzeugt und vorbehaltlos (zukünftig) einen wesentlichen Beitrag zum Kinderschutz leisten.

Zielgruppe

Pädagoginnen/Pädagogen

Arbeitsweise

Fallbeispiele, Impulsvortrag, Kleingruppenarbeit, Diskussion

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