Eltern- und Angehörigenarbeit

Wenn wir einem Menschen mit Behinderungen assistierend zur Seite stehen, so haben wir es nie nur mit dieser einen Person zu tun. Wir haben es immer auch mit dem die Person umgebenden Systemen (Eltern, Geschwistern, Erwachsenenvertreter*innen, Freunden, professionellen Fachkräften, etc.), mit den Beziehungen, in denen sich die Person gerade befindet sowie mit den Bilder, Erwartungen, Erfahrungen, Bedürfnissen, Sorgen und Ängsten die die Person mitbringt, zu tun.

Daraus können sich verwirrende und energieraubende Beziehungs- und Abhängigkeitsmuster zwischen professionellen Fachkräften und den zu begleitenden Personen ergeben.

Inhalte

  • Vermittlung von Grundlagen der Pädagogik/Psychologie aus systemischer Sicht
  • Regeln der Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen
  • Grad der Einbindung von Eltern in die Begleitung von Menschen mit Behinderungen
  • Kommunikationstechniken
  • Gesprächsführung und Planung

Ziele

  • Ziel des Seminares ist es, komplexe Systeme besser zu verstehen, Ursachen für bestimmte Verhaltensweisen und Denkmustern zu erkennen, um daraus lösungsorientiertes und zielgerichtetes Handeln ableiten zu können und eine gelingende und zufriedenstellende Zusammenarbeit zu erreichen.

Zielgruppe

Fachkräfte, die Menschen mit Behinderungen begleiten, pflegen, assistieren und unterstützen, Alle am Thema Interessierten

Arbeitsweise

Medienunterstützter Vortrag, Fallbesprechungen, Gruppenarbeit, Reflexion und Erfahrungsaustausch, Diskussion

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