Biografiearbeit in der Begleitung (alter) Menschen

mit geistiger Behinderung

Der Schlüssel zu einem Menschen ist seine Lebensgeschichte! Insbesondere in der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung kann die Berücksichtigung ihrer Biografie einen besseren Zugang zu ihnen ermöglichen. Verhaltensweisen, die zunächst als störend und nicht erklärbar wahrgenommen werden, erscheinen vor dem Hintergrund der Biografie oft sinnvoll und verständlich.

Oft lassen sich erst in der Auseinandersetzung mit der Biografie die Wünsche, Bedürfnisse und Ziele eines Menschen mit geistiger Behinderung erkennen und verstehen. In dieser Fortbildung werden die Teilnehmer:innen auf die besondere Rolle der Biographie im Leben des Menschen mit geistiger Behinderung aufmerksam gemacht. Sie lernen Methoden der Biografiearbeit und Anwendungsmöglichkeiten im Betreuungsalltag kennen.

Inhalte

  • Biografie - Lebenslauf - Anamnese: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  • Biografische Unterschiede zwischen Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen ohne geistiger Behinderung
  • Konzeptionelle Überlegungen zur Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung: Ist Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung überhaupt möglich?
  • Wenn das Gedächtnis nachlässt, wird die Biographie zum Anker der Identität: Biografiearbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz
  • Methoden der Biografiearbeit mit Gruppen und mit einzelnen Personen wie z.B.: Biografiebogen, Lebensbuch, Erinnerungskiste, Erinnerungsalben, Erinnerungspflege, 10-Minuten-Aktivierung

Zielgruppe

Mitarbeiter:innen aus dem Bereich Menschen mit Behinderung, Pflege und Begleitung und alle am Thema interessierten Personen

Arbeitsweise

Das Seminar findet in Form von Vortrag, Gruppenarbeit und Diskussion von Fallbeispielen statt.

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