In Balance zwischen Empathie und Selbstempathie

Das Dilemma von Menschen in sozialen und Gesundheitsberufen- zu helfen und sich dabei selbst nicht zu vergessen

Menschen, die in sozialen und Gesundheitsberufen tätig sind, stehen im Spannungsfeld zwischen dem empathischen Eingehen auf die Wünsche und Erwartungen ihrer Klienten*innen/Patienten*innen, ohne dabei ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen. Selbstempathie beginnt beim Erkennen der eigenen Gefühle und Bedürfnisse, diese zu reflektieren und anzunehmen.

Im Seminar gehen wir gemeinsam auf die Suche nach dem „Persönlichen Ich“, bauen Brücken zwischen den beruflichen Aufgaben und dem Selbst und kommen so in die Balance von Selbst- und Fremdachtsamkeit. Bei allen Prozessen im Leben - ob beruflich oder privat - ist die Kommunikation die entscheidende Brücke nach Innen und Außen. Dies verstehen wir unter „Inklusiver Kommunikation“.

Wir arbeiten nach dem Ansatz von Theresia Friesinger, die inklusive Kommunikation wie folgt interpretiert:
Die inklusive Kommunikation ist eine nicht ausgrenzende Kommunikation mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen. Um inklusiv kommunizieren zu können müssen wir ein Gefühls- und Bedürfnisbewusstsein entwickeln. Dann können wir Angriffe, Manipulationen und das „innere Hin und Her“ in Gefühle und Bedürfnisse übersetzen. Inklusive Kommunikation ist ein wesentlicher Faktor für unsere psychische Gesundheit.

Ziel ist es, durch Selbstreflexion und gegenseitiger Wertschätzung zu einer Haltung und zu einem Handeln zu kommen, die sowohl von Empathie als auch Selbstempathie getragen werden. Dies ist eine wesentliche Grundlage, den Beruf dauerhaft, gesund und mit Freude ausüben zu können.

Inhalte

  • Was bedeutet Selbstempathie?
  • Psychologische und neurologische Grundlagen
  • Inklusive Kommunikation
  • Die Empathie-Spannungsfelder im beruflichen Alltag
  • Wie komme ich in Balance zwischen Empathie und Selbstempathie?
  • Übungen zur Selbstempathie - Was packe ich in meinen Selbstempathiekoffer?
  • Übungen zur Reflexion und Überarbeitung der persönlichen Glaubenssätze

Ziele

  • - Die persönliche Balance finden zwischen Empathie und Selbstempathie
  • - Fühlen, was wir selbst brauchen und dies selbstbewusst kommunizieren
  • - Erkenntnisse und Werkzeuge aus dem Seminar in den Beruf und das persönliche Leben transferieren
  • - Den Beruf dauerhaft, gesund und mit Freude ausüben können

Zielgruppe

Menschen in sozialen und Gesundheitsberufen

Arbeitsweise

Neue Gedanken tanken durch Impulsstatements und bildliche Impressionen, Einzel- und Gruppenarbeiten, Moderierter Austausch und Diskussion, Arbeiten mit Fallbeispielen der Teilnehmer*innen, Coaching, Selbsterfahrungslernen, Feedback und Reflexion

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