Angehörigenarbeit im Pflegealltag und Aktivierung

Modul 6 des zertifizierten Demenzbegleiters

Dieses Seminar ist in zwei Teile gegliedert. Am Vormtittag steht das Miteinander zwischen professionell Betreuenden und Angehörigen im Fokus. Gerade im Pflegeberuf haben die Mitarbeiter*innen ständig mit anderen Menschen zu tun. Und überall dort wo häufig Menschen aneinander treffen, kann es schon einmal zu Missverständnissen kommen. Das Spannungsfeld der unterschiedlichen Erwartungen und Möglichkeiten ist oft groß.
Professionelle Angehörigenarbeit kann Mut machen und hilfreich sein, um allen Beteiligten das Leben zu erleichtern und den Weg zu einem harmonischen Miteinander zu ebnen.

Am Nachmittag spricht die Referentin Sabine Dietrich über gemeinsame Aktivitäten für Menschen mit Demenz. Denn auch wenn dementiell veränderte Menschen, je nach Phase ihrer Erkrankung, immer weniger in der Lage sind, den gewohnten Freizeit- und Beschäftigungsaktivitäten nachzugehen, haben sie dennoch das Bedürfnis aktiv zu sein. Gemeinsame Aktivitäten fördern den gegenseitigen zwischenmenschlichen Austausch, geben dem Leben einen Sinn und steigern die Lebenszufriedenheit. Aktivität ist mehr als nur Beschäftigung, denn Leben heißt aktiv sein. Ganz nach dem Motto: „Wenn Du Menschen mit Demenz nicht beschäftigst, beschäftigen sie dich“.

Inhalte

  • VORMITTAG:
  • Grundlagenwissen zum Thema Alter
  • Situation betreuender Angehöriger
  • Grundhaltung in der Begegnung mit den Angehörigen
  • Konfliktherde im Pflegeheim
  • Kommunikation mit Angehörigen
  • Verschwiegenheitspflicht
  • Konstruktives Beschwerde-Management
  • NACHMITTAG:
  • Aktivierungskonzepte
  • Gedächtnistraining
  • Humor
  • Milieutherapie
  • Biografische Arbeit
  • Selbsterhaltungstraining

Zielgruppe

Personen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich

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